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League of Legends Bearbeiten

League of Legends(kurzLoL, anfangsLeague of Legends: Clash of Fates) ist ein Computerspiel, das von der Warcraft-III-ModDefense of the Ancientsinspiriert wurde. Einige Entwickler dieser Mod arbeiteten gemeinsam mit der Firma Riot Games an dem eigenständigen Action-Rollenspiel.League of Legendssteht kostenlos und ohne monatliche Gebühren für die PC-Plattform als Download zur Verfügung, bestimmte Zusatzinhalte sind jedoch nur mit der kostenpflichtigen Währung„Riot-Point(s)“freischaltbar. Zudem wurde zur Erstveröffentlichung ein „Collector’s Pack“ als Einzelhandelsversion vertrieben, die einen Freischaltcode für einige dieser Inhalte enthielt. Das Spiel zählte im November 2011 etwa 32,5 Millionen registrierte Spieler.

Spielprinzip Bearbeiten

Grundidee Bearbeiten

Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Beschwörers, der eine spezielle Einheit, den sogenannten Champion, steuert und so in das Geschehen eingreift.

Klassische Spielrundenin League of Legends beruhen auf dem gleichen Prinzip wie Defense of the Ancients: Je zwei Teams aus drei oder fünf Spielern treten gegeneinander an. Ziel beider Teams ist es, ein feindliches Hauptgebäude, den Nexus, zu zerstören und damit das Spiel zu gewinnen. Der Nexus wird dabei vom gegnerischen Team sowie von computergesteuerten Einheiten (so genannteVasallen) und Türmen verteidigt.

Der alternative Spielmodus„Dominion“hingegen setzt auf ein Regelwerk, das sich eher an Spielen der Battlefield-Reihe orientiert. Beide Teams beginnen mit einer bestimmten Menge an Punkten (Stabilität ihrer Nexus), die abnehmen, wenn der Gegner mehr Kontrollpunkte als das eigene Team beherrscht oder einen Champion des Teams tötet. Das Team, das zuerst keine Punkte mehr besitzt, verliert. Wie auch beim klassischen Spielmodus werden hier ebenfalls Vasallen entsandt, wobei diese jedoch eine untergeordnetere Rolle spielen.

Spieldauer und Modi Bearbeiten

Ein Spiel dauert je nach Spielmodus, Karte und Spieleranzahl im Regelfall etwa 15 bis 60 Minuten, wobei es jedoch auch möglich ist, eine Partie vorzeitig durch Kapitulation zu beenden. Dieser müssen mindestens 70 % der Spieler des betroffenen Teams zustimmen und auf der KarteKluft der Beschwörermüssen mindestens 20 Minuten bzw. auf der KarteGewundener Wald15 Minuten vergangen sein.

Es gibt fünf Spielmodi:Ranglistenspiele,Normale Spiele,Dominion,Kooperative SpieleundFreie Spiele. Außerdem gibt es einenBeobachtermodusund dasTutorial, dessen Ergebnis nicht in die Statistik des Spielers einfließt. Auf die bei Freien Spielen gewonnenenEinflusspunkteundErfahrungspunktewird ein Multiplikator angewandt, der unter anderem von den Beschwörerstufen abhängt und für die schwächere Seite einen Bonus und für die stärker eingeschätzte Seite einen Abzug bedeutet. Ein erfolgreich absolviertes Tutorial liefert abgesehen von der gewonnenen Spielerfahrung keinerlei Errungenschaften.Ranglistenspielewurden neu eingeführt. Da es sie früher nicht gab, wurden auchNormale Spielein der Rangliste aufgezeichnet. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall. Normale Spiele wie auch Übungsspiele und Ranglistenspiele werden in der persönlichen Spiel-Historie der letzten zehn Spiele angezeigt. Ranglistenspiele sind wieNormale Spiele, allerdings setzen diese ein „Beschwörerlevel“ von 30 voraus, um alleine oder in einer Gruppe zu zweit oder zu fünft (bzw. zu dritt im Gewundenen Wald) teilnehmen zu können. Ranglistenspiele werden in einer Rangliste aufgezeichnet, die auf der offiziellen Seite aufrufbar ist. Die von Beschwörerstufe 20 auf 30 angehobene Beschränkung für Solo-Ranglistenspiele wurde vonseiten Riot Games mit der höheren Siegrate (größer 50 %) von Spielern mit Beschwörerstufe 30 und der damit verbundenen höheren Spielqualität gerechtfertigt.

Ranglistenspiele sind in drei weitere Modi unterteilt.Solo/Einzel 5x5,Premade/Team 5x5undPremade/Team 3x3. Der Unterschied zwischen 3x3 und 5x5 Premade/Team ist die Karte (Map) und die Maximalspieleranzahl (fünf oder drei Spieler pro Team).

In einem Kooperativen Spiel treten 5 menschliche Spieler gegen ein Team aus 5 computergesteuerten Bots an. Diese haben eine wesentlich bessere KI als die Bots aus den Übungsspielen. Zudem bekommen diese auf Stufe „Mittel“ mehr Gold, um einen Vorteil gegenüber den Spielern zu haben.

League of Legends: Dominion Bearbeiten

Anfang August 2011 wurde von Riot Games eine kostenlose Spielerweiterung angekündigt.League of Legends: Dominionwar auf der kurz darauf folgenden Gamescom erstmals anspielbar und sollte kurz darauf veröffentlicht werden. Nach mehreren Verzögerungen wurde dann die Erweiterung, die einen neuen Spielmodus auf der (ebenfalls neuen) KarteKristallnarbebietet, ab dem 21. September für begrenzte Zeiträume auf den Servern freigeschaltet. Am 26. September 2011 wurde nach dem kurzen Test die finale Version vonLeague of Legends: Dominionveröffentlicht.

Durch die Veröffentlichung der Erweiterung entstehen Spielern keine weiteren Kosten, die meisten Inhalte des Grundspiels sind inDominionebenfalls verfügbar oder zumindest in leicht abgeänderter Form vorhanden, um den bedingten Unterschieden gerecht zu werden. Auf der Karte befinden sich fünf Kontrollpunkte, die von Champions eingenommen werden müssen, um einen Sieg zu erringen. Im Gegensatz zum klassischen Spielmodus orientiert sichDominionim Bezug auf Spielweise und Siegbedingungen eher an den Spielen der Battlefield-Reihe. Durch den Aufbau der Karte soll es zu mehr und schnelleren Gefechten kommen. Dynamischere Runden als bei den bisher bekannten Karten sollen das Ergebnis sein.

League of Legends: ARAM Bearbeiten

Dieser spielmodi hat komt dem Klassischen spiel sehr nahe hat alerdings einige einschneitige änderungen.Der Name bedeutetAllRandomAllMid (Alle Zufällig Alle in der Mitte)

Besonders ist hier das man sich nicht zurückporten kann , das der shop nach dem verlassen der Beschwörerplatform nicht mehr Besucht werden , heilung ist darauf ebenfals nicht möglich. Der wichtigste punkt ist alerdigs das man seine champions zufälig ausgewürfelt bekommt.

Beschwörer-System Bearbeiten

In League of Legends begeben sich die Spieler in die Rolle eines sogenannten „Beschwörers“. Der Beschwörer kämpft mit dem von ihm ausgewählten Champion auf der jeweiligen Spielkarte. Zusätzlich haben Beschwörer individuell auswählbare Fertigkeiten, die sogenannten Meisterschaften, Runenbücher und eine Reihe von Beschwörerzaubern. Während Runenbücher und Meisterschaften hauptsächlich die passiven Fertigkeiten des Champions verbessern, greifen die Beschwörerzauber direkt ins Spielgeschehen ein. Beschwörerzauber ziehen nicht das Mana des Champions ab, sondern können nach einer Abklingzeit wieder eingesetzt werden. Mit fortschreitendem Spielverlauf bzw. steigendem Spielerlevel erhält der Spieler zusätzliche Beschwörerzauber sowie Fertigkeitenpunkte in den Meisterschaften und Runenplätze für die Runenbücher.

Champions Bearbeiten

Während Spieler im Chat und im Forum des Spiels alsBeschwörerin Erscheinung treten, besitzen diese anders als in klassischen MMORPGs keinen dauerhaften Avatar, der sie im eigentlichen Spiel repräsentiert. Stattdessen können sie vor jeder Spielrunde einen aus derzeit 117 Champions auswählen. Diese müssen allerdings zuvor im spieleigenen Shop freigeschaltet wernen, sofern diese nicht als teil einer wöchentlichen Rotation vorübergehend kostenlos spielbar sind. Im Regelfall wird im Abstand von 4 Wochen, selten 7 Wochen, jeweils ein neuer Champion zur Auswahl hinzugefügt. Diese unterscheiden sich dabei jeweils im Aussehen und in ihren Fähigkeiten, wobei sich manche Champions ähnliche Fähigkeiten teilen, was mehr Abwechslung und Wahlmöglichkeiten einbringt. Zudem gibt es jede Woche 10 Champions kostenlos zur Auswahl welche man nur in der Woche spielen kann.

Jeder Champion besitzt fünf Fähigkeiten. Eine dieser Fähigkeiten ist bereits von Beginn an verfügbar und wirkt während des gesamten Spielgeschehens, genannt Passiv. Die verbleibenden vier Fähigkeiten können jeweils bei Level-Aufstieg erlernt und verbessert werden. Hierbei gibt es ein bestimmtes Level-System. Ein Champion kann innerhalb einer Spielpartie 18 Level erreichen. Drei der vier erlernbaren Fähigkeiten können grundsätzlich bei jedem Level-Aufstieg erlernt/verbessert werden; die vierte allerdings, die sogenannte „ultimative Fähigkeit“ (im Spiel oft nur „Ulti“ genannt) kann nur ab den Leveln 6, 11 und 16 gelernt und verbessert werden. So ergibt sich, dass jede Fähigkeit insgesamt fünf mal aufgebessert werden kann, die ultimative Fähigkeit hingegen nur drei mal. (5x3 Fähigkeiten + 3x1 Fähigkeit = 18) Die verschiedenen Champions besitzen allesamt unterschiedlichste Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Sie unterscheiden sich beispielsweise durch Aspekte wie Lebenspunkte, Mana, Laufgeschwindigkeit, Rüstung, Magieresistenz und Schaden. Alle diese Werte können natürlich durch entsprechende Items während des Spiels verbessert werden.

Tribunal Bearbeiten

Bei League of Legends gibt es die Möglichkeit nach bestrittenem Spiel verbündete sowie gegnerische Beschwörer zu melden. Die möglichen Gründe für eine Meldung sind vielseitig: Untätiges Herumstehen (afk), Beleidigungen, absichtliches Stören des Spiels (z.B. Unterstützung des Gegners). Außerdem kann man Spieler die schlecht spielen melden, dies ist allerdings kein Vergehen sondern führt lediglich dazu, dass die Gegnerzuweisung des gemeldeten Spielers angepasst wird. Ab einer gewissen Anzahl von Meldungen kommt der betreffende Spieler vor das sogenannte Tribunal. Im Tribunal können Spieler mit Level 20 abstimmen, ob der Spieler bestraft werden soll, oder ob die Meldung ungerechtfertigt war und der Spieler daher keine Konsequenzen zu erwarten hat. Um Anreiz zu schaffen so gerecht wie möglich abzustimmen, gibt es Belohnungen (Einflusspunkte), sofern man mit seiner Stimme der Mehrheitentscheidung entsprach. Sämtliche Abstimmungen sind geheim, um eine gewisse Diskretion zu wahren.

Verlassen von Spielen Bearbeiten

Wer Spiele vorzeitig verlässt riskiert eine automatisierte, stufenweise Sperrung des Accounts (sogenanntesLeaverBuster-System). Die Sperrdauer variiert je nach Häufigkeit und anderen Parametern von 1 Stunde bis zu 7 Tagen. Ein automatischer, permanenter Bann ist nach mehrmaligen Verstößen ebenfalls möglich.

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